Konzeptioneller Datenbankentwurf: Chen- & Krähenfuß-Notation, Kardinalitäten, Normalisierung (1NF–3NF), Primär-/Fremdschlüssel & referenzielle Integrität (ohne SQL!).
SQL-Abfragen wurden aus Teil 1 (AP1) komplett gestrichen! Laut Vorbemerkung im ZPA Nord-West Prüfungskatalog ist SQL nun ausschließlich Gegenstand von Teil 2 (AP2). In der AP1 sind im Datenbankbereich lediglich einfache ER-Modelle, Normalisierung und das relationale Tabellenschema prüfungsrelevant.
Entwerfe ER-Diagramme nach Chen & Krähenfuß mit DDL-Export und trainiere die 1NF–3NF Normalisierung im interaktiven Schritt-für-Schritt Trainer.
Das ER-Modell beschreibt die konzeptionelle Struktur einer Datenbank unabhängig vom konkreten Datenbank-Managementsystem (DBMS).
| Konzept | Chen-Notation | Krähenfuß-Notation (Martin) |
|---|---|---|
| Entitätstyp | Rechteck (z. B. [Kunde]) |
Rechteckige Tabelle mit getrennter Kopfzeile für den Namen |
| Attribute | Ovale/Ellipsen, die an die Entität angebunden sind (PK ist unterstrichen) | Direkt als Textzeilen innerhalb des Kastenblocks (gekennzeichnet mit PK / FK) |
| Beziehung | Raute mit Verbindungslinien (z. B. [Kunde] ──◇ kauft ── [Artikel]) |
Linie direkt zwischen den Tabellenkästen mit Symbolen an den Enden |
| Kardinalitäten | Beschriftung an den Linien: 1, n, m |
Grafische Symbole: Strich (|) = eins, Kreis (O) = null/optional, Dreizack (Ψ) = viele |
arbeitsstunden oder menge).Die Normalisierung verhindert Datenredundanzen und Anomalien (Einfüge-, Änderungs- und Löschanomalien):
telefon1, telefon2).Ort hängt von der PLZ ab und muss in eine separate Relation plz_orte(plz, ort) ausgelagert werden.Aufgaben nach ZPA-Standard: Normalisierung, Kardinalitäten und relationale Integrität (ohne SQL).
Definieren Sie die 1., 2. und 3. Normalform und überführen Sie das Schema schrittweise in die 3. Normalform.
Geben Sie den Beziehungstyp (Kardinalität) an und erklären Sie, wie diese Beziehung in einem relationalen Datenbankschema aufgelöst wird.
Vergleichen Sie die Chen-Notation mit der Krähenfuß-Notation (Martin-Notation) hinsichtlich der Darstellung von Entitäten, Attributen und Kardinalitäten (1:1, 1:n, n:m).
Definieren Sie die Begriffe Primärschlüssel, Fremdschlüssel und Referenzielle Integrität und erklären Sie, welche Gefahr droht, wenn die referenzielle Integrität verletzt wird.