Abschlussprüfungssimulation für Kaufleute für IT-System-Management nach bundeseinheitlichem ZPA-Standard. Realistisches 100-Punkte-Schema für PB 1 (Entwicklung eines IT-Dienstleistungsangebots), PB 2 (Absatz & Bereitstellung von IT-Dienstleistungen) und PB 3 (WiSo) inklusive Live-Countdown, kaufmännischen Tabellenkalkulationen und Notenrechner.
Die CloudScale Solutions GmbH & Co. KG ist ein etablierter Managed Service Provider (MSP) und Cloud-Dienstleister für den gehobenen Mittelstand. Als verantwortliche/r Kaufmann/-frau für IT-System-Management leiten Sie die Konzeption, Kalkulation und den B2B-Vertrieb komplexer Hybrid-Cloud- und Managed-Service-Projekte. Ihr Aufgabengebiet umfasst die SLA-Definition nach ITIL 4, TCO- und Deckungsbeitragsanalysen, Handelskalkulationen, DSGVO-Compliance (AVV), B2B-Vertragsrecht (§§ 611/631 BGB), Lead Nurturing und das kaufmännische Mahnwesen.
a) Definieren Sie die Begriffe SLA, OLA (Operational Level Agreement) und UC (Underpinning Contract) im ITIL-Kontext.
b) Der Kunde verlangt eine garantierte Jahresverfügbarkeit von 99,9 % (Standard) und fragt nach dem Upgrade auf 99,99 % (High Availability). Berechnen Sie die maximal zulässige ungeplante Ausfallzeit pro Jahr in Stunden bzw. Minuten für beide Stufen (Basis: ein Gemeinjahr mit 365 Tagen = 8.760 Stunden).
a) Nennen Sie die 6 Kernaktivitäten der ITIL 4 Service-Wertschöpfungskette (Service Value Chain).
b) Definieren Sie die Kennzahlen MTTR (Mean Time to Resolve) und MTBF (Mean Time Between Failures). Erläutern Sie, wie eine vertragliche MTTR von 2 Stunden bei Priorität 1 (Kritischer Produktionsstillstand) technisch und personell im 24/7-Support sichergestellt werden kann.
Erstellen Sie eine RACI-Matrix (Responsible, Accountable, Consulted, Informed) für die Bereitstellung des Cloud-Dienstes zwischen CloudScale Solutions (MSP) und der TransLog GmbH (Kunde) für folgende 4 Aktivitäten:
1. Durchführung der initialen Datenmigration aus dem Altsystem
2. Tägliche automatisierte Datensicherung & Restore-Prüfung
3. Freigabe von ERP-Software-Versionsupgrades
4. Schulung der Endanwender im Umgang mit dem neuen Web-Portal. Begründen Sie Ihre Zuweisung.
Folgende Plandaten liegen für die Eigenbetriebsvariante vor (alle Beträge netto):
• Anschaffungskosten Hardware (Server, SAN, Switch, USV): 60.000,00 € (lineare Abschreibung über 4 Jahre)
• Serverlizenzen & Datenbanklizenzen: 24.000,00 € einmalig
• Hardware-Wartungsvertrag (ab Jahr 2): 4.500,00 € pro Jahr (für Jahre 2, 3 und 4)
• Rechenzentrums-Betriebskosten (Energie & Kühlung): Durchschnittliche elektrische Leistung der Server: 6 kW. PUE-Wert des Serverraums: 1,6. Strompreis: 0,30 € pro kWh. Laufzeit: 8.760 Stunden/Jahr.
• Interner Administrationsaufwand: 0,5 Vollzeitäquivalent (FTE) mit jährlichen Personalkosten von 36.000,00 €.
Berechnen Sie die Gesamtstromkosten für 4 Jahre und ermitteln Sie die gesamten TCO über den 4-Jahres-Zeitraum.
Folgende Konditionen bietet CloudScale Solutions:
• Einmalige Bereitstellungs- und Migrationspauschale: 15.000,00 €
• Monatliche Managed-Service-Gebühr (inkl. Hardware, Strom, Lizenzen, Backup, 24/7 Monitoring): 4.200,00 € / Monat
• Verbleibender interner IT-Aufwand beim Kunden (Koordination, Benutzerpflege): 4.000,00 € / Jahr.
Berechnen Sie die 4-Jahres-TCO des Cloud-Angebots und ermitteln Sie den absoluten und prozentualen Kostenvorteil gegenüber On-Premises.
Erläutern Sie der Geschäftsführung die Begriffe CapEx (Capital Expenditures) und OpEx (Operational Expenditures). Stellen Sie 3 wesentliche bilanzielle, steuerliche und liquiditätsbezogene Vorteile dar, die für das Cloud-Modell (OpEx) sprechen.
Führen Sie die vollständige Vorwärtskalkulation für die Softwarelizenz (pro Arbeitsplatz/Monat, netto) anhand folgender Kalkulationsdaten durch:
• Listeneinkaufspreis (LEP): 20,00 €
• Lieferantenrabatt: 15,0 %
• Lieferantenskonto: 3,0 %
• Bezugskosten: 0,51 € pauschal
• Handlungskostenzuschlagssatz (HKZ): 30,0 % (auf den Bezugspreis)
• Gewinnzuschlagssatz: 25,0 % (auf die Selbstkosten)
• Kundenskonto: 2,0 % (im Zielverkaufspreis enthalten)
• Kundenrabatt: 10,0 % (im Listenverkaufspreis enthalten)
Berechnen Sie ZEP, BEP, Bezugspreis, Selbstkosten, BVP, ZVP und den Listenverkaufspreis (LVP netto). Runden Sie kaufmännisch auf 2 Nachkommastellen.
Das gesamte Managed-Security-Paket wird am Markt zu einem Verkaufspreis von 35,00 € netto pro Client/Monat angeboten.
• Die variablen Stückkosten (EDR-Lizenz, Cloud-Storage, Support-Aufwand) betragen 15,00 € / Client / Monat.
• Die monatlichen Fixkosten der Security-Service-Abteilung (Monitoring-Infrastruktur, SIEM-Lizenzen, Personalkosten der Sicherheitsanalysten) belaufen sich auf 30.000,00 € / Monat.
a) Berechnen Sie den Stückdeckungsbeitrag (db) und die Deckungsbeitragsquote.
b) Berechnen Sie den Break-Even-Point (Gewinnschwelle) in Stück (Clients) sowie den wertmäßigen Mindestumsatz pro Monat.
c) Aktuell betreut CloudScale 1.800 Clients. Wie hoch ist der monatliche Betriebsgewinn und die Sicherheitsmarge in Prozent?
In Verhandlungen fordert ein Großkunde einen Sonderrabatt.
a) Definieren Sie die kurzfristige Preisuntergrenze (kPU) und ermitteln Sie deren Wert für das Security-Paket aus Aufgabe 3.2.
b) Definieren Sie die langfristige Preisuntergrenze (lPU) und berechnen Sie deren Wert bei der aktuellen Auslastung von 1.800 Clients.
c) Erläutern Sie die betriebswirtschaftlichen Risiken, wenn ein IT-Unternehmen Dienstleistungen dauerhaft unterhalb der langfristigen Preisuntergrenze anbietet.
Nennen und erläutern Sie 6 zwingende gesetzliche Mindestinhalte, die in einem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 Abs. 3 DSGVO zwischen der TransLog GmbH (Verantwortlicher) und CloudScale (Auftragsverarbeiter) geregelt werden müssen.
Art. 32 DSGVO fordert ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau. Ordnen Sie den folgenden 4 Schutzzielen jeweils 2 konkrete technische oder organisatorische Maßnahmen im Rechenzentrumsbetrieb von CloudScale zu:
1. Vertraulichkeit (Confidentiality)
2. Integrität (Integrity)
3. Verfügbarkeit (Availability)
4. Belastbarkeit & Wiederherstellbarkeit (Resilience).
CloudScale plant, für das automatisierte Log-Monitoring einen US-basierten Cloud-Anbieter als Unterauftragsverarbeiter hinzuzuziehen.
a) Welche Voraussetzungen müssen nach Art. 28 Abs. 2 DSGVO erfüllt sein, bevor CloudScale den Subunternehmer einbinden darf?
b) Welche Rechtsgrundlagen legitimieren nach Art. 44 ff. DSGVO die Übermittlung personenbezogener Daten in die USA (z. B. EU-US Data Privacy Framework, Standarddatenschutzklauseln / SCCs)?
Beschreiben Sie die typischen Phasen eines B2B-Sales-Funnels von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Vertragsabschluss. Erläutern Sie dabei die Begriffe MQL (Marketing Qualified Lead) und SQL (Sales Qualified Lead) sowie das BANT-Kriterium zur Lead-Qualifizierung.
a) Welche gesetzlichen Voraussetzungen nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 und 2 UWG gelten für E-Mail-Marketing gegenüber Geschäftskunden (B2B)?
b) Erläutern Sie das Double-Opt-In-Verfahren (DOI) und dessen Beweisfunktion.
c) Unter welchen 4 kumulativen Voraussetzungen erlaubt § 7 Abs. 3 UWG eine E-Mail-Werbung an Bestandskunden ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung?
In der letzten Quartalskampagne fielen folgende Marketing- und Vertriebsaufwendungen an:
• Kampagnenbudget (Google Ads, LinkedIn, Fachportal-Sponsoring): 28.000,00 €
• Vertriebs-Personalkosten & Provisionen für die Kampagne: 32.000,00 €
• Daraus resultierende Neukundenverträge: 15 gewonnene Kunden.
• Jeder Neukunde generiert einen durchschnittlichen Deckungsbeitrag von 800,00 € pro Monat. Die durchschnittliche Vertragslaufzeit (Kundenbeziehungsdauer) beträgt 36 Monate.
a) Berechnen Sie die Customer Acquisition Cost (CAC) pro gewonnenem Kunden.
b) Berechnen Sie den Customer Lifetime Value (CLV) pro Kunde.
c) Bewerten Sie das CLV/CAC-Verhältnis anhand gängiger Best-Practice-Benchmarks für SaaS-/MSP-Unternehmen.
Vergleichen Sie den Dienstvertrag und den Werkvertrag hinsichtlich:
a) Vertraglich geschuldete Leistung (Erfolg vs. reines Tätigwerden)
b) Abnahmeverpflichtung (§ 640 BGB) und Gefahrenübergang
c) Gesetzliche Gewährleistungsrechte bei Mängeln
d) Typische Beispiele im IT-Projektgeschäft (z. B. IT-Consulting/Projektunterstützung vs. Individualsoftwareentwicklung).
Der Kunde stellt bei der Abnahme fest, dass der Datenimport fehlerhaft abbricht.
a) Welche vorrangigen und nachrangigen Rechte stehen dem Besteller nach § 634 BGB zu? Erläutern Sie die Pflicht zur Fristsetzung.
b) Unter welchen Bedingungen kann der Besteller zur Selbstvornahme (§ 637 BGB) greifen?
c) Welche gesetzliche Verjährungsfrist gilt für Mängelansprüche im Werkvertragsrecht bei IT-Leistungen (§ 634a BGB)?
CloudScale schließt Verträge mit Unternehmenskunden unter Einbeziehung eigener AGB ab.
a) Wie werden AGB im kaufmännischen Geschäftsverkehr (B2B nach § 310 Abs. 1 BGB) wirksam in den Vertrag einbezogen?
b) Was versteht man unter der Kollision von AGB („Battle of the Forms“ / widersprechende Einkaufs- und Verkaufsbedingungen) und welche Rechtsfolge gilt nach § 150 Abs. 2 BGB bzw. der Lehre vom offenen Dissens?
c) Ist ein vollständiger Ausschluss der Haftung für grobe Fahrlässigkeit in B2B-AGB wirksam? Begründen Sie.
Für ein 6-monatiges Cloud-Migrationsprojekt mit einem Gesamtbudget (BAC) von 120.000,00 € liegen nach 3 Monaten folgende Zwischenwerte vor:
• Planwert zum Stichtag (Planned Value - PV): 60.000,00 € (geplanter Leistungsfortschritt: 50 %)
• Tatsächliche Ist-Kosten (Actual Cost - AC): 72.000,00 €
• Realisierter Fertigstellungswert (Earned Value - EV): 48.000,00 € (tatsächlich erbrachter Leistungsfortschritt: 40 %)
a) Berechnen Sie die Kostenabweichung (Cost Variance - CV) und die Terminabweichung (Schedule Variance - SV).
b) Berechnen Sie den Cost Performance Index (CPI) und den Schedule Performance Index (SPI).
c) Berechnen Sie die voraussichtlichen Gesamtkosten bei Projektabschluss (Estimate at Completion - EAC), wenn der bisherige Kostentrend unverändert anhält ($EAC = BAC / CPI$).
d) Interpretieren Sie die berechneten Indikatoren und schlagen Sie 2 konkrete Projektmanagement-Maßnahmen zur Korrektur vor.
Zur strategischen Ausrichtung führt CloudScale eine Balanced Scorecard (BSC) nach Kaplan und Norton ein.
a) Nennen Sie die 4 klassischen Perspektiven der Balanced Scorecard.
b) Formulieren Sie für jede der 4 Perspektiven jeweils ein strategisches Ziel und eine konkrete Messgröße (KPI) bezogen auf ein IT-Systemhaus.
Definieren Sie folgende Service-Desk-Kennzahlen und erläutern Sie deren Aussagekraft für das IT-Management:
• First Contact Resolution Rate (FCR)
• Ticket Backlog & Durchlaufzeit
• Net Promoter Score (NPS) bzw. CSAT (Customer Satisfaction).
Nennen Sie 8 gesetzlich vorgeschriebene Pflichtangaben, die eine ordnungsgemäße Rechnung nach § 14 Abs. 4 UStG enthalten muss, um für den Kunden den Vorsteuerabzug zu gewährleisten.
Ein Unternehmenskunde (B2B) schuldet CloudScale den Bruttorechnungsbetrag von 24.000,00 €.
• Fälligkeitsdatum / Zahlungsziel war der 15. Mai.
• Nach Mahnung und Eintritt des Verzugs zahlt der Kunde die Gesamtsumme nach 45 Tagen Verzug.
• Der Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank beträgt zum Stichtag 3,62 %.
a) Wie hoch ist der gesetzliche Verzugszinssatz für Rechtsgeschäfte, an denen kein Verbraucher beteiligt ist (§ 288 Abs. 2 BGB)?
b) Berechnen Sie die gesetzlichen Verzugszinsen für die 45 Verzugstage (deutsche kaufmännische Zinsmethode: 360 Tage/Jahr).
c) Welche gesetzliche Kostenpauschale steht CloudScale nach § 288 Abs. 5 BGB zusätzlich zu? Ermitteln Sie den gesamten Verzugsschaden.
Sollte ein säumiger Kunde trotz kaufmännischer Mahnung nicht zahlen, wird das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet.
a) Welche wesentlichen Vorteile bietet das gerichtliche Mahnverfahren gegenüber einer regulären Klage vor dem Landgericht?
b) Skizzieren Sie den typischen Verfahrensablauf (Mahnbescheid, Widerspruchsfrist, Vollstreckungsbescheid, Einspruchsfrist, Vollstreckungstitel).
a) Welche beiden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) persönliche Anwendung findet?
b) Ein Mitarbeiter ist seit 4 Jahren im Unternehmen beschäftigt. Welche gesetzliche Kündigungsfrist gilt für den Arbeitgeber nach § 622 Abs. 2 BGB?
c) Innerhalb welcher Frist muss der Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht erheben (§ 4 KSchG)?
a) Nennen und erläutern Sie die 3 gesetzlich anerkannten Kündigungsgründe nach dem KSchG.
b) Welche formellen und inhaltlichen Anforderungen gelten für eine wirksame Abmahnung bei verhaltensbedingten Pflichtverletzungen?
Nennen Sie 4 Personengruppen, die im deutschen Arbeitsrecht besonderen Kündigungsschutz genießen, und benennen Sie die jeweils zuständige Genehmigungsbehörde bzw. gesetzliche Schutzregelung.
a) Nach welchem Paragrafen und Absatz des BetrVG hat der Betriebsrat bei der Einführung von Systemen zur Verhaltens- und Leistungskontrolle ein echtes Mitbestimmungsrecht?
b) Welches Rechtsinstrument schließen Betriebsrat und Geschäftsführung ab, um die Nutzungsregeln verbindlich zu regeln?
c) Was passiert, wenn zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat keine Einigung über die Softwarenutzung erzielt werden kann? Welches Gremium entscheidet verbindlich?
Unterscheiden Sie die 4 Intensitätsstufen der Beteiligungsrechte des Betriebsrats:
1. Informationsrecht (Unterrichtung)
2. Anhörungsrecht / Beratung
3. Widerspruchs- / Zustimmungsverweigerungsrecht
4. Zwingende Mitbestimmung.
Geben Sie für jede Stufe ein typisches Praxisbeispiel.
a) Erläutern Sie den Unterschied zwischen einem Mantel-/Rahmentarifvertrag und einem Entgelttarifvertrag.
b) Was versteht man unter der Friedenspflicht während der Laufzeit eines Tarifvertrags?
c) Was besagt der Vorrang des Tarifvertrags gegenüber Betriebsvereinbarungen (§ 77 Abs. 3 BetrVG)?
a) Erläutern Sie den gesellschaftsrechtlichen Aufbau einer GmbH & Co. KG. Welche Rolle spielt die Komplementärin und welche Rolle die Kommanditisten?
b) Wie ist die Haftung für Verbindlichkeiten der Gesellschaft geregelt? Warum gilt diese Rechtsform als „faktisch haftungsbeschränkte Personengesellschaft“?
c) Wer führt die Geschäfte und vertritt die Gesellschaft nach außen?
a) In welche Abteilung des Handelsregisters (HRA oder HRB) wird die GmbH & Co. KG und in welche die Komplementär-GmbH eingetragen?
b) Erläutern Sie den Unterschied zwischen konstitutiver und deklaratorischer Wirkung von Handelsregistereintragungen anhand zweier Beispiele.
Vergleichen Sie die GmbH & Co. KG und die AG hinsichtlich Mindestkapital, Organe und Eignung zur Beschaffung von Eigenkapital an der Börse.
a) Nennen Sie die 4 Ziele des Stabilitätsgesetzes (§ 1 StabsG - „Magisches Viereck“).
b) Warum wird das Viereck als „magisch“ bezeichnet? Erläutern Sie einen typischen Zielkonflikt (z. B. zwischen Preisniveaustabilität und hohem Beschäftigungsstand / Phillips-Kurve).
a) Wie misst das Statistische Bundesamt die Inflationsrate (Warenkorb & Wägungsschema)?
b) Welches primäre Ziel verfolgt die Europäische Zentralbank (EZB) gemäß Art. 127 AEU-Vertrag?
c) Welche geldpolitische Maßnahme ergreift die EZB bei hoher Inflation und welche Auswirkungen hat eine Leitzinserhöhung auf die Kreditvergabe, Investitionsneigung von Unternehmen und die Nachfrage nach IT-Projekten?
a) Nennen Sie die 4 Phasen eines idealtypischen Konjunkturzyklus in chronologischer Reihenfolge.
b) Nennen Sie je 1 Beispiel für Frühindikatoren, Präsenzindikatoren und Spätindikatoren.