đĄ 1. Theorie & Praxiskonzept
Benutzerkonten in Active Directory sind vollwertige LDAP-Objekte (Klasse user). Sie besitzen historische Attribute wie den NetBIOS-basierten sAMAccountName (max. 20 Zeichen, z.B. jdoe) und moderne Formate wie den User Principal Name (UPN) im E-Mail-Stil (z.B. john.doe@corp.de). Wichtige Steuerungsmerkmale (Konto deaktiviert, Kennwort lÀuft nie ab) werden bitweise im Attribut userAccountControl hinterlegt.
Der sAMAccountName ist die alte Mitarbeiternummer auf der Stechkarte. Der UPN ist die moderne E-Mail-Adresse auf deiner Visitenkarte. Die LDAP-Attribute sind die Felder in deiner Personalakte (Abteilung, Telefon, Vorgesetzter).
⥠2. Active Directory Cheat-Sheet
| Befehl / Konzept | Bedeutung & Funktion |
|---|---|
New-ADUser -Name 'Max Mustermann' -SamAccountName 'mmuster' -UserPrincipalName 'm.muster@corp.de' | Erstellt einen neuen DomÀnenbenutzer. |
Set-ADUser -Identity 'mmuster' -Department 'IT' -Title 'Admin' | Aktualisiert LDAP-Attribute des Kontos. |
Search-ADAccount -AccountDisabled | Findet alle deaktivierten Konten in der DomÀne. |
userAccountControl 514 | Bitmaske: Normal Account (512) + Account Disabled (2) = 514. |
â ïž 3. HĂ€ufige Stolperfallen & Best Practices
Der sAMAccountName darf aus GrĂŒnden der AbwĂ€rtskompatibilitĂ€t mit Windows NT maximal 20 Zeichen lang sein! Ăberschreitungen fĂŒhren zu Fehlern beim Anlegen.
In Zeiten von Microsoft 365 sollte das UPN-Suffix exakt der öffentlichen E-Mail-Domain entsprechen (z.B. firma.de statt firma.local), um Single-Sign-On nahtlos zu ermöglichen.
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